Wenn die AG 60 plus eine Reise tut, dann gibt es vieles zu erzählen…

Am Dienstag, dem 7. Juli ging es ab Brüninghausen Platestahl und anschließend dem Willy-Brandt-Haus Lüdenscheid planmäßig Richtung Monschau los.

Die Ankunft in Monschau war für 12 Uhr angedacht, nur die widrige Verkehrslage um Köln und Umleitungen kurz vor dem Ziel ließen der geplanten Ankunftszeit keine Chance. Mit über einer Stunde Verspätung ging es endlich in Monschau eingetroffen per Schusters Rappen in die wunderschöne alte Monschauer Innenstadt.

Eingefangen vom Zauber der sehr gut erhaltenen und restaurierten Häuser war dann der Weg zum Restaurant auch ein erster Genuss.

Nach gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Flossdorf teilte sich die Gruppe auf, ein Teil genoss bei schönstem Sommerwetter und angenehmen Temperaturen weitere Eindrücke der von der Rur durchflossenen mittelalterlichen Stadt, die über mehr als 300 denkmalgeschützte Bauten verfügt.

Cafés und Gastronomie luden nicht wenige ein, die eine und andere Süßspeise zu genießen, bei einem heißen oder kühlen Getränk sich über das wahrgenommene Stadtbild auszutauschen.  

Senfmühle

Eine zweite Gruppe machte sich auf den Weg, das Museum Alte Senfmühle, errichtet 1882 zu besichtigen. Dabei wurde ihnen der Herstellungsprozess von Senf und dessen Geschmacksvarianten mit verschiedenen Rezepturen im Rahmen einer Führung vertrauter.

Gegen 17 Uhr trafen sich die beiden Gruppen wieder zur planmäßigen Rückfahrt. Anders als die Hinreise war diese dann auch frei von Verkehrsbeeinträchtigungen und so fand man sich fast planmäßig wieder in der Bergstadt zurück.

(Bildnachweis Wilfried Lambertz, Bernd Kaiser)

Der Wonnemonat Mai: ein Monat der Aktivitäten (…das Beste kommt zum Schluss? Vielleicht…)

Erster Donnerstagsstammtisch am 28. Mai in der in der Kornkammer

Schon am Donnerstagmorgen war das Bild vor der Kornkammer ungewohnt, denn die knallrote SPD APE stand mit einem Hinweis auf den AG60 plus Stammtisch am Abend unübersehbar davor.

Rita Lahme, unsere AG60 plus Vorsitzenden hatte schon mit der APE fahrend an frühsommerlichen Tagen mit persönlichen Einladungsbesuchen im ganzen Stadtgebiet auf dieses Abendtreffen hingewiesen und geladen. So trafen sich am Donnertagabend gegen 18 Uhr 20 SPD-Mitglieder und Gäste, darunter politische Prominenz um EX MdB und Altbürgermeister Dieter Dzewas.

Neben einem geselligen beieinander sein stand der Austausch zur aktuellen Kommunal, Landes- und Bundespolitik im Vordergrund. Unüberhörbar war allenthalben deutliche Kritik an Plänen der Bundesregierung, sozial völlig unausgewogene Änderungen in den Bereichen Gesundheitswesen, Pflege und Rentenabsicherung vorzubereiten. Folgen des Milliardentransfers vom Sozialsystem Rente in die Arbeitslosenversicherung in der ersten Hälfte der 90*er Jahre wurden zur Sprache gebracht, unzureichende Maßnahmen im sozialen Wohnungsbau bemängelt.

Der Stammtisch wird in der begonnenen Weise fortgeführt, wird am gleichen Ort am 16. Juli wieder stattfinden, und natürlich wird wieder die knallrote SPD APE signalisierend sichtbar davor geparkt sein. Mitglieder und Gäste sind willkommen, Themenschwerpunkte anzuregen. Weitere terminliche Hinweise wurden mit auf den Weg gegeben, so eine für den 19. Dezember geplante Adventfahrt zum Weihnachtsmarkt ins rheinische Linz, für die eine separate Einladung erfolgen wird.
(Bildnachweis: Wilfried Lambertz, Rita Lahme)

Der Wonnemonat Mai: ein Monat der Aktivitäten (und weiter ging es … )

Spargelfahrt kombiniert mit Besuch der Münsteraner Innenstadt, alternativ Besuch des LWL-Planetariums in Münster

Eine geschätzte und liebgewonnene Tradition bei den AG-Mitgliedern und Gästen stellt die Spargelfahrt, in diesem Jahr wieder zum Spargelhof Grothues – Potthof, dar. Mit fast vollständig besetztem Reisebus ging es vom Willy-Brandt-Haus am Breitenfeld auf die Reise. Unter den Teilnehmern wurden bestehende soziale Kontakte gepflegt und neue geschaffen, aktuelle Informationen zur politischen Lage lebhaft diskutiert, so war die Anreise kurzweilig und die Vorfreude auf den Spargelgenuss groß.

Nach einem vorzüglichen Spargelmittagstisch und der Gelegenheit eines Besuchs des dortigen Hoflandens mit vielfältigem Angebot ging die Busreise nun weiter zur Innenstadt von Münster, wo Teilnehmer Möglichkeiten nutzen, die Innenstadt zu erkunden.

Für die Alternative eines Besuchs des Planetariums hatten sich über die Hälfte der Reisenden entschieden und so erlebten diese die „Faszination Weltall – Expedition ins Sternenreich“ welche mit der gerade erst in Betrieb genommenen modernsten Technik an die kuppelartige Decke projiziert wurde. Fasziniert von dieser Reise durch das Universum war den Teilnehmern die Begeisterung des so erlebten noch lange ins Gesicht geschrieben und die anschließenden Gespräche ließen keinen Zweifel, hier an etwas außergewöhnlichem teilgenommen zu haben. Auf der Rückreise mit dem Bus wurde dann das Erlebte zum einen in der Innenstadt, zum anderen im Planetarium in Gesprächen intensiv ausgetauscht, die Rückreise nach Lüdenscheid wurde so wieder zu einer kurzweiligen Fahrt.

Der Wonnemonat Mai: ein Monat der Aktivitäten (…Fortsetzung…)

Vorbereitung zum ersten Stammtisch der AG in 2026
So manchem Lüdenscheider wird sie aufgefallen sein, die knallrote SPD APE unterwegs auf Lüdenscheid Straßen. In ihr und am Steuer, stets mit einem breiten Lächeln, unsere Vorsitzende Rita. Und Rita ließ es sich sich nehmen, durch persönlichen Besuch der Genossinnen und Genossen zum ersten Stammtisch des Jahres für den 28. Mai 2026 ab 18 Uhr in die Kornkammer in der Friesenstraße 1 zu laden…

(Bilder Rita Lahme)

Der Wonnemonat Mai: ein Monat der Aktivitäten (Teil 1

Besuch beim Johannes-Busch-Haus

Die AG 60 plus der SPD Lüdenscheid zeigte sich auch in diesem Mai wieder ausgesprochen Vital. So begann der Monat am Dienstag dem 5. Mit dem Besuch beim Johanneswerk, wo unsere Mitglieder im Cafe Lebensart vom Wohnverbundleiter Herrn Cordt sehr freundlich empfangen wurden. Das Johannes Werk ist neben anderen Vereinen und Verbänden für Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen stimmberechtigtes Mitglied im Behindertenbeirat der Stadt Lüdenscheid.

Das Johannes-Busch-Haus betreut z. Zt. über ca. 320 Personen, die eine geistige Behinderung aufweisen. Die Betreuung erfolgt bei ca. 120 Personen stationär an verschiedenen Standorten; daneben gibt es Betreuungsmöglichkeiten im betreuten Wohnen für rd. 200 Personen, wobei der Zeitaufwand je nach Bedarf stark differenziert ist. Die Angebote verfolgen das Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen mit

geistiger Behinderung zu normalisieren und diese in das reale Leben der Gesellschaft zu integrieren. Soweit möglich werden Bewohner auch in den Werkstätten des Studjo beschäftigt, die sonst keine Chance auf dem regulären Arbeitsmarkt haben.

Zu erwähnen bleibt die Kulturwerkstatt Alte Schule, die Menschen mit und ohne Behinderung zur Kulturarbeit einlädt. Der Verein der Freunde des Johannes-Busch-Hauses unterstützt die integrativen Ziele der Einrichtung und betreibt das Altstadtcafe “ Kleiner Prinz“, das Museumscafe nebst weiteren Projekten und soll die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung fördern. Der Sport für behinderte Menschen kommt auch nicht zu kurz, da enge Verbindungen zu den ansässigen Sportvereinen bestehen. In der Einrichtung finden 450 Mitarbeiter Beschäftigung, Die Finanzierung der Einrichtung erfolgt neben Spenden hauptsächlich über den Landschaftsverband.

Die Mitglieder der AG 60 Plus haben im Rahmen ihrer Mitgliederumlagen für das Johannes-Busch-Haus Geld gesammelt, so dass eine Spende von 100 EUR in Form von 2 Geschenkgutscheinen von 50 EUR an Herrn Cordt übergeben werden konnten. Die Gutscheine werden auf dem Sommerfest des Johannes Busch Hauses am 31.5.26 verlost. Auch Mitglieder der AG 60 plus und des SPD OV werden am Fest teilnehmen.

Herr Cordt zeigte sich mit den kommunalen Voraussetzungen für seine Einrichtung in Lüdenscheid zufrieden, da die Entscheidungsträger der Stadt die gute Tradition der Unterstützung fortführen.

(Text und Bild Bernd Kaiser)


Besuch bei der Lüdenscheider Tafel e.V.

Am 7. April trafen sich Mitglieder der AG bei der Lüdenscheider Tafel an der Altenaer Str. 23 in Lüdenscheid. Bei unserem Rundgang durch die Räume der Lüdenscheider Tafel erfuhren wir, dass diese bereits seit 28 Jahren existiert und z.Zt. einen Mitarbeiterstamm von ca. 100 Personen rein ehrenamtlich beschäftigt, die an Ausgabetagen in der Woche einen großen Kreis Bezugsberechtigter von insgesamt ca.1000 Menschen aus Lüdenscheid mit Lebensmitteln versorgt, Tendenz zunehmend. Bezugsberechtigt ist der Kreis der Bürgergeldempfänger und Sozialhilfeberechtigten. Auch Rentner mit einem geringen Einkommen können dazugehören. Jeder Warenempfänger trägt mit einer Gebühr je nach Größe der Familie von EUR 3 bis 5 zu den hohen fixen Kosten (Raummiete, Kfz-Kosten, Energie usw.) bei.

Die Sammlung der Lebensmittel erfolgt mit drei eigenen Kleintransportern, die jeweils über eine eigene Kühlung verfügen. Die Kühlkette wird in den Räumen der Tafel in einem eigenen Kühlraum fortgeführt.

Die örtlichen Tafeln sind auch auf Land – und Bundesebene organisiert und unterstützen sich bei der Beschaffung von Investitionen. Lokal gibt es den Austausch u.a. mit dem AJZ (Caritas) und dem OFK (Obdachlosenfreundeskreis).

Wir erhielten bei unserem Aufenthalt auch einen genauen Einblick in die organisatorischen Verfahrensabläufe, die uns den intensiven Arbeitseinsatz der vielen ehrenamtlichen Kräfte vermittelte.

Trotz wachsendem Reichtum in unserem Land ist die Notwendigkeit und Bedeutung dieser Einrichtung weiter gestiegen, was auch auf die besonders weiter gewachsene Ungleichheit in der Einkommensentwicklung zurückzuführen ist. Diese Entwicklung umzukehren, muss das Ziel sozialdemokratischer Politik in den nächsten Jahren sein.

Wilfried Lambertz (April 2026 – Co-Vorsitzender)

                                                        

(Bildnachweis: Bernd Kaiser)

Besuch durch Nezahat Baradari

Am 05.03. hat die AG60+ die lokale MdB Nezahat Baradari als Gast im Willy-Brandt-Haus empfangen.

Der bei der Lüdenscheider AG 60+ in den letzten Jahren gern gesehene Gast gab den Mitgliedern einen umfassenden Überblick über die derzeit aktuellen Themen des Bundestags. In der Diskussion mit den Mitgliedern nahmen die kriegerischen Auseinandersetzungen in Gaza und der Ukraine einen breiten Raum ein, wobei das Recht der Selbstverteidigung bejaht wurde. Ferner wurden Fragen einer ausreichenden und guten Gesundheitsversorgung in einer älter werdenden Gesellschaft disktutiert und haben sich besonderen Interesse erfreut.

Der nächste Planmäßige Besuch durch Nezahat Baradari wird am 01.10.24 erfolgen.

Ausflug der AG 60 plus am 17.5. zum Spargelhof Nuttelmann und zum Steinhuder Meer

32 Mitglieder und Gäste machten sich bei gutem Wetter auf per Bus zum Spargelhof Nuttelmann in Steyerberg, der sich im schönen Weserbergland befindet. Dort wurden wir mit einem umfangreichem Spargel – Buffet und zum Nachtisch mit Erdbeeren und Schlagsahne verwöhnt. Nach dem Einkauf im Hof Shop ging es weiter zum Steinhuder Meer, wo Gelegenheit  bestand im Rahmen eines Spazierganges den großen Binnensee zu erkunden und anschließend Kaffee zu trinken.

AG60plus trifft sich wieder

Heute fand zum ersten Mal seit langem wieder ein Treffen der AG 60plus statt. Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregelungen aus der Coronaschutzverordnung können die Treffen nicht mehr im Willy-Brandt-Haus stattfinden. Deswegen hat Vorsitzender Bernd Kaiser seine Mitglieder ins Foyer der Schützenhalle eingeladen.

Zu Gast waren bei dieser Premiere Bürgermeisterkandidat Sebastian Wagemeyer und Nezahat Baradari, Mitglied des Deutschen Bundestages.

Volker Schmidt und Nezahat Baradari zu Gast

Beim Neujahrsempfang und Jahresauftakt der AG 60 plus am 21. Januar war das Willy-Brandt-Haus erneut gut gefüllt. Landratskandidat Volker Schmidt stellte sich und seine Ziele für sein neues Amt vor. Unterstützt wurde er dabei von der Wahlkampfleiterin Fabiola Ferber. Die Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari berichtete über die neuesten Vorkommnisse aus Berlin. Auch zu diesem Termin war die Parteizentrale wieder bis auf den letzten Platz gefüllt.